Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 902 von 4272:

Habe einjährigen Eigenbauwein (12%) mit einer "Einkoch" - Topfdestille nach der Vorgehensweise in Ihren Buch gebrannt. (22mm Steigrohr, 20cm langer Mantelkühler) Aroma war einmalig, nur begann das Destillat schon bei 89,5° einzutrüben. Ich ließ das zu, da das Destillat bis 91° sehr aromatisch, der Alkoholgehalt in Summe auch mit 66 % recht gut war. Muß dieses Destillat jetzt wegen der Trübungen nochmals gebrannt werden, was bestimmt das Aroma nicht verbessern würde, oder können Trübungen, die beim Destillationsvorgang vorkommen auch durch Filterungen beseitigt werden. Grundsätzlich dürfte der trübe Nachlauf doch erst bei 91°C beginnen, oder liegt dies an der unscharfen Abtrennung der Fraktionen bei einer Topfdestille?

Markus, Allgäu
09.Okt.2003 08:51:03


    Keinesfalls noch einmal brennen, mit doppelten Kaffeefiltern (2 Filter mit Watte dazwischen und Schnaps vorher über Nacht im Tiefkühlschrank lagern, funktioniert aber nicht immer) bzw. den erfordlichen speziellen Faltenfiltern (damit habe wir bisher noch alles klar bekommen) die Trübung entfernen.
    Die Trübung muß nicht zwangsläufig der Nachlauf sein, bei vielen Obstsorten wie Steinobst aber auch Äpfeln ist das Destillat auch ohne Fehler sehr oft trüb.
    Der Alkoholgehalt ist für eine Topf-Destille (pot still) ein wenig zu hoch. Bei uns ergeben 12%vol im Kessel ca. 52-54%vol, wenn bis 91°C destilliert wird. D.h. entweder ist das Thermometer ein wenig falsch eingebaut oder es tritt bereits ein geringer Rektifikationseffekt auf. Ändern Sie trotzdem nichts an Ihrer Konstruktion, so schlimm ist die Abweichung auch wieder nicht.

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Design und Implementierung:
Helge Schmickl