Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 910 von 4316:

Hallo,
Frage zum Vinometer:
Ich habe eben gärenden Apfelpreßsaft (bei uns in Franken heist das Süßmost) mit dem Vinometer gemessen.
Der ursprüngliche Saft hatte 64°!! öchsle.
100L wurden mit 5Kg Zucker aufgebessert.
Hefe: Steinberger + geringe Gabe Nährsalz
Gärdauer 3Wochen bei 19-20°C.
Vinometeranzeige 12%
Das erscheint mir sehr hoch, zumal die Gärung noch nicht abgeschloßen ist.
Vinometeranzeige bei demineralisiertem Wasser 2%.
Liegen die 2% im Toleranzbereich, müßen sie vom Meßwert abgezogen werden oder ist das Vinometer hinüber, weil es einmal nicht mit demineralisiertem sondern mit Leitungswasser (super weich, kein Kalk) gereinigt wurde?
mfg
H.-H.


lohrjaeger, spessart (dort wo´s am dunkelsten ist)
11.Okt.2003 22:39:03


    Wenn das Vinometer 2%vol anzeigt, so kann man das nicht als Meßwert nehmen. Gerade im Bereich von 0 bis 4% wird es Schwankungen haben, hier ist die Messung ungenau. Im allgemeinen müssen Sie bei gesüßten Alkohol/Wasser-Gemischen mit einer Schwankung von mindestens + 1 bis 2% rechnen (Daumenregel: je süßer die Meßflüssigkeit, desto mehr Abweichung). Immer mit dest. Wasser das Vinometer reinigen, durch den Kalk des Leitungswassers wird ein Vinometer kaputt, richtig (aber mit weichem Wasser dürfte nicht viel passiert sein). Wichtig für die richtige Vinometermessung: die Flüssigkeit in der Kapillare muß BLASENFREI sein.
    5 kg Zucker je 100 Liter erhöhen den Alkoholgehalt um etwa 2,5%vol.

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