Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 912 von 4267:

Betreff: Essigstich
Hallo Hr. Schmickl,
Ich habe 600 Liter Zwetschkenmaische in 3 Stück 200 Liter Kunststofffässer. Die Zwetschken wurden händisch entkernt, dann sofort "Gärfix für Steinobst" eingestreut, nach 2 Tagen "Biogen M" beigemengt - der ph-Wert war danch knapp unter 3. Gegen Ende des Gärprozesses wurde der Essiggeruch immer deutlicher, weiters waren auch kleine Mücken (Essigfliegen?) zu bemerken. Nunmehr habe ich Kaliumpyrosulfit beigegeben, um den Gärprozess zu stoppen (war ja fast fertig) und die Maische praktisch luftdicht verschlossen.
Meine Fragen:
-Kann ich noch etwas tun?
-Kann das Ausmaß des "Essigstiches" gemessen werden?
-Hat es überhaupt einen Sinn, diese Maische noch zu brennen?
Würde mich auf eine Antwort sehr freuen.
Mit feundlichen Grüßen
P.Hellermann


Peter Hellermann, OÖ - Sbg
13.Okt.2003 08:05:52


    Waren die Fliegen in der Maische? Um dies zu verhindern sollten Sie immer einen Gärspund verwenden. Dadurch entsteht nämlich hauptsächlich der Essigstich. Weiters sollte der pH niemals NACH der Hefezugabe korrigiert werden, das bringt die Hefen großteils um (und danach kann es zu Fehlgärungen also u.a. Essigstich kommen). Wenn Sie einen Essiggeruch haben, dann können Sie leider gar nichts mehr tun, auch destillieren nützt nichts, der Stich geht dadurch nicht mehr weg.

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