Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 950 von 4273:

Hallo,
Frage 1:
kann ich einer, ohne Hefe- und Zuckerzugabe. weitgehend fertig vergorenen Maische nochmal einen Turbostarter und Zucker zugeben? Falls ja, wie wirkt sich das auf den Vorlauf (erste Gärung mit wilder Hefe), den Geschmack und den Ertrag aus.
Frage 2:
5 Liter mit 58% angesetzte Haselnüße fingen beim Brennen schon bei 75° an zu laufen. Bis 81° waren schon ca. 500ml erreicht! Vorlauf sollte es doch keinen geben?!
Bei Turbomaische, welche ich in der Anlage brenne, paßt Alles.
mfg
H.-H.


lohrjaeger, spessart
26.Okt.2003 19:34:38


    ad 1: Ja, Sie können problemlos nochmals mit einem Turbohefe-Gärstarter vergären. Wenn mit der bereits vorhandenen Wildgärung Vorlauf entstanden ist, dann baut sich dieser während der neuen Gärung nicht mehr ab, daran ändert sich nichts, er nimmt aber auch nicht zu. Geschmacklich (eventueller Essigstich o.ä.) wird sich nichts ändern, außer daß Sie mehr Alkohol haben. Wenn Sie die richtige Zuckermenge beachten, können Sie mit 20%vol in der Maische rechnen, wodurch die Fruchtaromen besser extrahiert werden.
    ad 2: Da 58%vol Alkohol schon viel früher als 20%vol (Maische mit Turbohefe) zu kochen beginnt, kommen die ersten Tropfen früher. Da sich gerade zu Beginn der Destillation, bei niedrigen Temperaturen, meist noch nicht das Gleichgewicht in der Anlage eingestellt hat, kommen die ersten Tropfen scheinbar früher, obwohl es kein Vorlauf ist.

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Helge Schmickl