Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 983 von 4316:

Hallo,
mal nicht selbst gebrannt: ich habe einen Ansatz aus Latschenkiefern und fertig gekauftem Weingeist 96% hergestellt. Nach einer standzeit von 6 Wochen die Latschenkiefern entfernt und das Konzentrat auf trinkfähige Stärke verdünnt. Leider habe ich (scheinbar kalkhaltiges) Leitungswasser dafür genommen und es gab eine Ausfällreaktion. Das vorher klare Konzentrat ist jetzt trüb.
Bekomme ich die trübe Färbung irgendwie wieder weg? Filtrieren und 1 Woche stehen lassen haben nichts geholfen.


Ralf Zwanziger, Bayern
03.Nov.2003 08:11:46


    Wenn Sie 96%vol herunterverdünnen, dann müssen Sie extrem langsam Wasser zugeben, sonst wird es sicher trüb. Weiters muß WÄHREND der Zugabe gut gerührt werden. Latschenkiefern enthalten auch ätherische Öle, diese sind ebenfalls für die Trübung bei Ihnen verantwortlich (weil im Wasser unlöslich). Aber die Trübung ist nur ein optischer Effekt, das Aroma sollte passen. All diese Trübungen können mit den Faltenfiltern "fein" entfernt werden (die Kaffeefiltermethode funktioniert nicht immer).
    Vorgehensweise: Schnaps ca. 10 Tage stehen lassen und dann mit zwei ineinandergesteckten Filtern filtrieren. Sollte es nach dem ersten mal nicht klar sein, Vorgang sooft wiederholen, bis der Schnaps klar ist. Siehe auch Eintrag Nr. 969.

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