Fachfragen zum Schnapsbrennen



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Eintrag Nr. 992 von 4272:

Was passiert eigentlich mit der Maische, wenn die Gärtemperatur 14 oder 13 Grad unterschreitet?
Die Hefe stirbt ja nicht ab, sie schläft nur ein. Steigt die Temperatur zum Frühling hin wieder, müßte die Gärung doch wieder losgehen. Gewinnen Fremdhefen, Bakterien oder andere schädliche Substanzen und schaden der Maische?
Wenn ja, ab welchem bereits erreichten Alkoholgrad in der Maische kann man sorglos sein?


Franz-Joseph, D
05.Nov.2003 20:03:22


    Zwischen ca. 13°C und ca. 10°C haben Sie recht. Ob die Hefen allerdings auch monatelang "schlafen" können weiß ich nicht. Wenn die Maische jedoch unter ca. 10°C kommt, ist es mit den Hefen vorbei. Wird dann das Faß wieder auf 17°C oder mehr gebracht, passiert trotzdem nichts mehr. Sollte Ihre Maische im Frühling wieder zu gären beginnen, dann handelt es sich um eine neu einsetzende Wildgärung bzw. Fehlgärung.
    Fazit: wenn es nicht mehr gärt, weil es zu kalt geworden ist, das Gärfaß schnellst möglich ins Warme stellen. Wenn nach ein bis zwei Tagen die Gärung nicht mehr einsetzt schnellst möglich einen Gärstarter machen, sonst könnte die Maische verderben (außer der Alkoholgehalt ist bereits über 16%vol, dann sollte es, wegen dem hohen Alkoholgehalt, nicht mehr schlecht werden können).

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